Schulungsaufnahme nach CORONA

Der Corona-Pandemie geschuldet musste eine für Ende März anberaumte Erst- und Nachschulung für die Durchführung einer sog. „Sichtkontrolle und Anzeigetest nach den Merkblättern T021/T023“  an den feuerwehreigenen Mehrgasmessgeräten der Fa. DRÄGER verschoben werden.

Nachdem auch im öffentlichen Leben die Corona-Massnahmen etwas gelockert wurden, konnte ein neuer Anlauf gestartet werden.

Quelle: www.draeger.com

Aufgrund der hohen Anzahl der gemeldeten Teilnehmer musste wegen der gebotenen Abstandsregelung und Hygienemaßnahmen zwei Termine gefunden werden.

So wurden am Montag, den 29.06.2020 die Feuerwehrkameraden aus St.Goar und Biebernheim unterwiesen und am darauffolgenden Mittwoch, den 01.07.2020 waren dann die Teilnehmer aus Laudert und Oberwesel an der Reihe.

Der Schulungsraum wurde entsprechend den Vorgaben mit Desinfektionsmittel gesäubert und ausgestattet, sowie für die Dauer der Schulung entsprechend quergelüftet. Die Teilnehmer nahmen einzeln an den auseinandergestellten Tischen Platz und konnten im Anschluss von den Lehrgangsleitern Etienne D´Avis und Holger Castor begrüßt werden.

Im Laufe der Schulung wurden den Teilnehmern die Funktionsweise der DRÄGER-Gasmessgeräte erläutert und ein besonderer Augenmerk auf die erforderliche monatliche Überprüfung gelegt. Hierbei wurde die Vorgehensweise der Sichtkontrolle geschult und wie die eingestellten Grenzwerte mit Hilfe einer sog. Bumptest-Station zum Auslösen gebracht werden können. Dabei wird das Prüfgas, mit einer fest definierten Konzentration, über einen Kalibrieradapter auf das Messgerät gegeben, welches in Folge mithilfe des optischen und akustischen Alarms seine Messtauglichkeit anzeigt.

Quelle: www.draeger.com

Wurde bei der Sichtkontrolle und dem Begasungstest keine Auffälligkeiten festgestellt, kann davon ausgegangen werden, dass die Geräte im Einsatzfall ordnungsgemäß funktionieren. Diese Überprüfung erfolgt nach den Vorgaben monatlich.

Notwendige weitere Prüfungen und Arbeiten werden dann nicht mehr verbandsgemeindeintern durchgeführt sondern zentral in der Kreiswerkstatt in Simmern.

Diese Art der Messgeräte können bis zu 5 Meßsensoren enthalten, die der Feuerwehr Aufschluss über das vorhanden sein, von z.B. einer explosionsfähigen Atmosphäre (%UEG), von verschiedenen Gasen, wie Kohlenmonoxid (CO), Schwefelwasserstoff (H2S), Kohlenstoffdioxid (CO2) oder auch das Unterschreiten des atembaren Sauerstoffgehaltes (O2) von 20,9 Vol.% anzeigen.

Diese Gefahren können von den Geräten aber nur richtig gemessen werden, wenn die Einstellung (Justage) und Überprüfung (Kalibrierung) auf des entsprechende Zielgas sorgfältig und erfolgreich durchgeführt wurde.