Freiwillige Feuerwehr Oberwesel

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Rotary-Club Boppard-St. Goar spendet Lebensretter für die Feuerwehr Oberwesel und die Mittelrhein-Realschule plus

 

Herz-Kreislauferkrankungen sind mit die häufigste Todesursache in Deutschland. Mehr als 100.000 Menschen sterben jährlich durch plötzlichen Herztod, wovon auch immer wieder junge Menschen betroffen sind. Einige dieser Menschen hätten durch den Einsatz eines Defibrillators gerettet werden können.

Der Rotary-Club Boppard-St. Goar spendete jetzt einen solchen, sogenannten automatischen externen Defibrillator (AED) an die Freiwillige Feuerwehr Oberwesel und die Mittelrhein-Realschule plus die in Kooperation von dem lebensrettenden Gerät profitieren.

 

Überreicht wurde das 1.500 Euro teure Gerät durch Dr. Franz Sabel und Jochen Ratzenberger vom Rotary-Club Boppard-St. Goar an Wehrleiter Dirk Vogt und Schulleiter Christoph Vickus.

Der Defibrillator wird fortan standardmäßig im Löschzug der Stützpunktwehr mitgeführt und kann im Bedarfsfall zur Eigensicherung der Wehrleute oder als Erstmaßnahme am Unfallort eingesetzt werden.

„Wir hätten einen solchen AED schon mal fast gebrauchen können, als ein Kamerad an der Einsatzstelle einen Herzinfarkt erlitt“, erzählte Wehrführer Persch.

 

Außerdem wird auch das Personal der Mittelrhein-Realschule einen Zugang zum Feuerwehrgerätehaus erhalten um schnell auf das Gerät zugreifen zu können, wenn entsprechende Hilfe im Bereich der Schule gebraucht wird. Rektor Christoph Vickus freute sich, dass die Schule in dieses Projekt einbezogen wurde und betonte die Wichtigkeit einer solchen, möglicherweise lebensrettenden Maßnahme.

Auch Dr. Franz Sabel berichtete aus seiner Erfahrung als Arzt von der effektiven Möglichkeit auch durch Laien mit diesem Gerät ein Menschenleben retten zu können, „zumal eine Fehlbedienung ausgeschlossen ist, da alle Schritte vom AED dirigiert werden“, so Sabel.

Mit dem Defibrillator, den auch Laien bedienen können, kann durch einen gezielten Elektroschock das lebensbedrohliche Kammerflimmern, das bei Patienten mit einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand auftreten kann, durchbrochen werden, so dass das Herz wieder in den normalen Rhythmus zurückfinden kann.

Wehrführer Persch freute sich sehr über die großzügige und sinnvolle Spende für die Wehr und hoffte zugleich, das Gerät nie in den Einsatz bringen zu müssen.